Die Sprache im UX‑Writing: einfach! klar! präzise!

Tipps&Tricks für erfolgreiche Kommunikation

Gerade wenn es um Software oder Apps geht, aber auch in Kaufprozessen in Webshops und anderen Fällen: Die User*innen sind meist Laien, die sich fürs Technische nicht interessieren, sondern ihren Fokus ganz woanders haben.

Alles geben, um es den User*innen leicht zu machen

Wollen wir, dass die User*innen das Gewünschte tun (installieren, updaten, anwenden, kaufen, buchen …), müssen wir als Texter*innen alles geben, um es den User*innen leicht zu machen – also eine gute User Experience (UX) bieten. UX‑Writer*innen

  • vermeiden Fachjargon, Fachbegriffe, Fremdwörter
  • drücken sich einfach verständlich aus: mittels kurzer, geläufiger Wörter, präziser Formulierungen, kurzer Stichworte oder Sätze
  • benennen Gleiches immer gleich, verzichten also auf Synonyme
  • stellen Zahlen immer in Ziffern dar (so stechen sie ins Auge)
  • formulieren positiv (und vermeiden also Wörter wie nicht, nie, weder … noch, kein, gegen sowie Wörter mit Vorsilben wie un-, miss- oder dis-)
  • formulieren explizit (statt implizit)

Dies bedingt – neben der Empathie für die User*innen – einen grossen Wortschatz, Gewandtheit im Formulieren sowie selbstkritisches Denken.

UX-Writing heisst: portionieren, strukturieren, priorisieren

Doch gewählte Worte, Stichworte und Sätze genügen noch nicht – es gilt, Botschaften gezielt zu portionieren und aufzubauen. Denn je nachdem, wo sich jemand in der User Journey befindet, stehen andere Fragen im Zentrum.

UX‑Writing hat somit sehr viel mit Strukturierung von Inhalten/Botschaften/Aussagen zu tun, wobei auch hier die User*innen mit ihrer Sichtweise, ihren Vorlieben und Interessen im Zentrum stehen.

Mehr dazu im nächsten Beitrag.

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