Merchandising

Der Begriff Merchandising hat im deutschsprachigen Raum 2 Bedeutungen:

  1. Gesamtheit möglicher Massnahmen der Verkaufsförderung am Point of Sale (POS)
  2. Licencing (Lizenzierung)

1. Massnahmen der Verkaufsförderung am POS

Darunter fallen sämtliche Massnahmen am Veraufsort mit dem Ziel, den Absatz des entsprechenden Angebots kurzfristig anzukurbeln – z.B.:

  • Angebotspräsentation im Schaufenster und/oder im Geschäft – am üblichen Standort oder an spezieller Stelle inszeniert (z.B. bei der Kasse)
  • Angebotspräsentation durch spezielle Verpackungen (z.B. auch Multipack)
  • Angebotspräsentation durch spezielle Regale und/oder jederzeit aufgefüllte Regale
  • Hinweise durch Plakate, Regalstopper, (auffällige) Warenspender, Bodenständer
  • Abgabe von Kost- und Warenproben
  • Degustation am POS

Oft erfüllen sogenannte Merchandiser diese Aufgaben im Auftrag von Markenartikel-Herstellern beim Händler vor Ort.

Unterstützt wird Merchandising durch:

  • fachkundiges Personal
  • nachgefüllte Regale
  • Ordnung und Sauberkeit

2. Vertrieb von Waren unter Lizenz rund um eine bestimmte Marke / einen Film / einen Star (Licencing)

Klassische Beispiele von Licencing sind der Verkauf/Vertrieb von:

  • Figuren aus einem Trickfilm als Puppe/Kuscheltier
  • T-Shirts und anderer Kleidung mit Emblem/BIld einer bekannten Band oder Sportmannschaft
  • Tonträgern mit Film-Soundtrack und/oder DVD mit «The Making of …»
  • Kühlschränken im Coca Cola-Design

Durch den Verkauf solcher Merchandising-Artikel können sich die Gesamteinnahmen einer Band, eines Films oder einer Marke erheblich steigern. Manche Kinofilme, Bands oder Künstler haben durch den Verkauf ihrer Merchandising-Artikel mehr Umsatz erwirtschaftet als mit ihrem Kerngeschäft (Aufführung, Auftritt, Match).

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