Netiquette

Der Begriff setzt sich zusammenaus den Wörtern

  • Net (für Internet)
  • Etiquette (für Benimmregel)

und bedeutet genau dies: eine «Benimmregel» im Bereich des Internet.

Die neuen Kommunikationsmittel wie Web, E-Mail und Social Media verlangen, so zeigt die tägliche Erfahrung, nach neuen Regeln. Jene aus der «alten» Kommunikation via Gespräch, Telefonat und Brief können nicht einfach 1:1 auf die Internet-Kommunikation übertragen werden. Zurzeit existieren verschiedene Netiquettes für die Bereiche Foren im Web und E‑Mails, die zum Teil unterschiedliche Schwerpunkte legen, sich aber kaum widersprechen.

Gerade im Hinblick auf die vielerorts beklagte «E-Mail-Flut» empfiehlt es sich, in der eigenen Unternehmung eine verbindliche Netiquette einzuführen. Es empfehlen sich folgende Regeln:

  • Ein E-Mail hat immer einen aussagekräftigen Titel («Betreff»).
  • Deadlines zur Beantwortung eines Mails sind schon im Betreff klar ersichtlich.
  • Ein E-Mail ist möglichst kurz. Das Wichtigste muss in der obersten Bildschirmlänge erkennbar sein. Längere Ausführungen gehören in ein Dokument in der Anlage.
  • Tonfall und Inhalt sind dem Zielpublikum angemessen.
  • Ein E-Mail ist schlicht gestaltet und gut strukturiert.
  • Ein E-Mail ist korrekt formuliert: Satzbau, Rechtschreibung, Gross- und Kleinschreibung. Grossschreibung wird im Netz zudem mit SCHREIEN gleichgesetzt und ist daher unhöflich.
  • Ein E-Mail geht nur an jene Personen, die es betrifft:
    • Wer auf ein Mail reagieren muss, erhält es als «An»-Adressat.
    • Wer reagieren kann, erhält es als «CC»-Adressat.
    • Ein E-Mail an viele Empfänger*innen wird per BCC (Blindkopie) versandt (Datenschutz).

> Lesen Sie mehr zum Thema E-Mail-Kommunikation.

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